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Moose Safari in Alaska

College Skiing ermoeglicht mir zu vielen verschiedenen Orten in den USA zu reisen. Diesmal hat es uns fuer acht Tage nach Alaska verschlagen.
Am besten ich fange mit Tag 1 an, so das ihr mein Alaska Abenteuer besser nachvollziehen koennt und versteht was es mit der Moose Safari auf sich hat. ­čśŐ

Tag 1: Nach dem wir Freitag Abend spaet nach einer langen Reise in Anchorage angekommen sind ging es am Montag frueh zur Streckenbesichtigung in den Kincaid Park, 15min. entfernt von unserem Haus. Das erste Rennen wurde auf einer 5km Runde bestritten die wir besichtigt haben und nochmal paar schnelle Schritte auf Ski absolviert haben um die Reiserei aus den Beinen zu bekommen und ein Renngefuehl zu bekommen. Das erste was mir positive aufgefallen ist wie leicht das Skilaufen auf einmal ging und ich nicht sofort nach einem Berg das Laktat in den Beinen hab. Anchorage liegt auf Sea level was mir sehr entgegen kommt da ich mein leben lang auf Sea Level Wettkaempfe bestritten habe im gegenteil zu Salt Lake was auf 1400m liegt und wir dem entsprechend immer ca. auf 2000m hoehe trainieren, wenn wir Skilaufen. Zurueck zur Streckenbesichtigung wo ich meine erste Begenung mit einem Elch machen durfte. Waehrend ich gerade mit drei Maedels aus meinem Team einen Berh hochlaufen dreht eine auf einmal erschrocken um und faehrt den Berg wieder herunter und eh ich es realisiert habe stehe ich direct neben einem Elch. Zu beachten ist das mit denen in Alaska nicht zu spassen ist. Sobald du einem Elch begegnest solltest du so schnell wie moeglich land gewinnen. Auf jeden Fall halten sich meine Erfahrungen bis zu der Alaska Woche mit Elchen in Grenzen. Ich bin also seelenruhig umgdreht waehrend alle anderen schon 300m weg waren. Nur aus dem Augenwinkel sehen ich wie der Elch auf einmal den Kopf nach unten nimmt und losrennt genau hinter mir. Fuer ein paar Sekunden dachte ich wirklich ich muss um mein leben rennen. Gluecklicherweise ist der Elch nach 15m in den Wald abgedreht. Der Schreck sass mir danach noch fuer eine Weile in den Knochen.

Tag 2: Der erste Wettkampf stand an, ein 10km Freistil Rennen, wo ich ohne grosse Erwartungen rangegangen bin.Von Anfang an habe ich gemerkt das sich mein Koerper sehr gut anfuehlt und am Ende ist mein erstes College Podium rausgesprungen  mit Patz 2. Was ein super Gefuehl war und ein toller Auftakt fuer drei weitere Rennen. Jedoch bekamen wir waehrend des Rennes unerwartenden Besuch. Nach ca. 4km hatte sich eine Spitzengruppe von ca. 6 Athletinnen gebildet. Zu dem Zeitpunkt war ich an Position drei und auf einmal stand mitten auf der Strecke ein Elch. Ich war so erschrocken gerade nach meiner ersten Begegnung vom Vortag. Eine Sportlerin aus Denver war alles andere als erschocken, sie hat den Elch angeschrien bis er einfach die Strecke ueberquert hatte und wir nach ein paar sekunden unseren Wettkampf fortsetzen konnten. Sowas hatte ich vorher noch nie erlebt das mein Puls wahrend ich stehen bleibe in einem Rennen noch hoeher geht. 

Tag 3: Da die beiden Elch Begegnungen an meinen ersten zwei Tagen in Alaska noch nicht genug waren hatten wir beim Fruehstuck vor unserem zweiten Wettkampf besuch vor unserem Fenster wo ein Elch scheinbar den Kaffee gerochen hatte und uns Besuch leisten wollte. Scheinbar sind Elche meine Gluecksbringer da ich an diesem Tag meinen ersten Sieg feiern durfte im Klassisch Sprint. 

Tag 4: Ausschlafen, ausgiebiges Frueshtueck und eine entspannte Trainingseinheit standen auf dem Programm um sich von den ersten beiden Rennen zu erholen und Kraft zu tanken fuer die naechsten zwei.

Tag 5: Wettkampf Nummer drei, diesmal ein 5km Fresitil Rennen, aber auf einer anderen Strecke stand an. Der Wettkampf Kurs war 1h entfernt von Anchorage und sehr abwechslungsreich. Meine Beine haben sich beim warmlaufen recht schwer angfuehlt und ich war mir ein wenig unsicher wie ich das Rennen angehen soll. Doch nach den ersten Metern im Rennen merke ich immer sofort ob es ein gutes Rennen wird oder nicht und erstaunlicherweise habe ich mich Frisch und voller Energie gefuehlt und es war ein super Rennen fuer mich. Ich konnte mich zu 100% ausbelasten und hatte die Kontrolle ueber jeden einzelnen Schritt. Das Wettkampfgefuehl was ich hatte kommt sehr nahe an eins meiner besten ran. Und jeder der Wettkaempfe lauft, Weiss wie selten man einen perfekten Wettkampf hat wo einfach alles stimmt. Am Ende bin ich auf Platz zwei hinter meiner Teamkollegin Guro gelandet. Was das ganze umso besser gemacht hat, auf dem Podest mit meiner Freundin zu stehen.

Tag 6: Ruhetag ­čśë Nach dem wir am morgen eine lockeren Einheit auf skiern absolviert haben bei traumhaften Wetter ging es am Nachmittag fuer ein paar von uns nach Alyeska was 1h entfernt war und wo die Alpine College Teams ihre Wettkempfe hatten. Auf dem Weg dorthin haben wir am Beluga Point einen kleinen Stop eingelegt und von dort aus konnten wir einen atemberaubenden Blick auf die Berge und das Meer geniessen. Ausserdem hatten wir eine wahnsinns Aussicht auf der ganzen Autofahrt. In Alyeska konnten wir dann unsere Alpiner bei ihrem Wettkampf anfeuern, was super cool war. Definitv die beste Art fuer mich einen Renn freien Tag zu verbringen!

Tag 7: Der letzte Wettkampf Tag fande seinen Abchluss mit einem 15km klassisch Rennen und einem weiteren Sieg fuer mich. Am selben Abend fanden die Siegerehrungen und die Verabschiedungen der Seniors an, da dies die letzten College Rennen waren und danach nur noch die NCAA Meisterschaften anstehen wo aber nur pro Team drei Maedels und drei Jungs im Alpine und Langlauf Bereich starten duerfen.

Tag 8: Heimreise – Nach einer sehr erlebnissreichen und erfolgreichen Woche ging es wieder nach Salt Lake zurueck.


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